Grosse Flüsse


DER NAMSEN

Der Anteil am Gesamtfang sind 80 % Lachse und 20 % Meerforellen. Die Kernsaison ist vom 01.06. bis 31.08., in einigen Teilbereichen kann ab 16.05. und bis 15.09. geangelt werden.

Kartenpreise liegen je nach Strecke und Saisonverlauf zw. 30 € und 80 € für den ganzen Tag - es gibt aber auch noch „Luft nach oben“ in einigen exklusiven Teilbereichen, in denen wir aber selber noch nicht gefischt haben. Mehr als 80 € gebe ich persönlich nicht aus.

Der großen Zahl Fische steht eine sehr große Zahl von Anglern gegenüber. Es gibt keine verlässliche Statistik, aber zum Saisonstart im Juni kamen an guten Tagen/Strecken auf 5 Angler ein gefangener Lachs. An schlechten Tagen und im Juni (viele Großlachse) ist die Quote sicherlich höher, später im Jahr Ende Juni / Anfang Juli (viele Kleinlachse) angeln bei Niedrigwasser dort weniger Angler und die Quote wird besser, die Fische aber deutlich kleiner.

Einer der bekanntesten Flüsse in der Region ist sicherlich der Namsen. Er ist in sehr viele Gewässerabschnitte unterteilt, für die man auch relativ einfach Lizenzen erhält. Die Saison 2017 war die beste seit vielen Jahren und es wurden lt. Registrierung ca. 10.000 Lachse und Meerforellen mit ca. 35 Tonnen gefangen.

Das beinhaltet auch die 8 Zuflüsse vom Namsen wie z. B. Bjøra, Sanddøla, …

Das Besondere am Namsen ist die theoretisch große Chance auf einen wirklich großen Lachs. So wurden 2017 ca. 1400 Lachse über 7 kg mit einem Durchschnittsgewicht von 10 kg gefangen, der größte Fisch war 22,1 kg, es wurden aber noch ein paar weitere Fische knapp über oder unter 20 kg gefangen. Ich durfte den großen Fisch persönlich sehen, weil wir ein paar Tage später dort geangelt haben und ihn dann im Gefrierhaus mit seinen 1,29 Meter in voller Größe sehen konnten. Wirklich beeindruckend …

40 % der Fische werden mit dem Wobbler gefangen, 30 % der Fische mit Wurm, 25 % mit der Fliege und 5 % mit dem Blinker. Durch die Breite des Flusses wird dort viel mit dem Boot geangelt, weil man selbst bei Mittelwasser an viele gute Bereiche im Fluss vom Ufer nicht angeln kann. Ich bin absolut kein Freund vom Bootangeln, das dort mit kleinen „Wackel-Holzbooten“ betrieben wird, in denen man in „Froschhaltung“ den ganzen Tag sitzt, während der Guide rudert. Der Erfolg gibt ihnen oft Recht, die Methode ist aber nichts für mich und die meisten Angler die ich kenne. Vom Ufer hat man auch seine Chancen, speziell auch später in der Saison, wenn man an fängige Bereiche besser heran waten kann.

Zusammengefasst ist der Namsen wunderschön, man hat dort seine Chance selbst bei niedrigeren Wasserständen. Ich gehe dort an bestimmte Abschnitte gerne einmal hin, ziehe aber andere Gewässer persönlich vor, die etwas kleiner und übersichtlicher sind. Die Fangchancen sind dort deutlich höher, jeder hat halt so seine Vorlieben …



GROSSER WILDFLUSS IN DER REGION

 

Ein weiterer großer Fluss ist in unserer Angelregion zu finden, den außerhalb von Norwegen kaum jemand kennt. Er hat ca. die halbe Wassermenge wie der Namsen, ist dabei aber deutlich kürzer. Er liegt fern ab von größeren Orten in unberührter Natur – wirklich ein Juwel! Die Fangmengen sind viel geringer als im Namsen, aber auch die Anzahl der Angler ist sehr gering. Die Quote von gefangenem Fisch je Angler ist aus Erfahrung dort sehr ordentlich, es gibt aber keine konkreten Zahlen.Die Fische sind deutlich kleiner als z. B. im Namsen, dafür ist hier das Naturerlebnis pur deutlich höher. In der Saison 2017 konnte man nur vom 15.06. bis 15.07. auf Lachs angeln, die Bestände werden hier noch stark geschützt. Die stärker vorkommende Meerforelle konnte vom 15.06. bis 31.08. beangelt werden. Sie kommt in ordentlichen Größen vor. Der Preis für eine Tageslizenz liegt bei ca. 28 € -Natur und Wildnis pur! Man bekommt dort auch mitten im Waldund am Fluss Hütten zu mieten, dann aber ohne Strom:-(